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Kurzer MacMacken-Blick auf Parallels Desktop 5

von M. Steiger | 12. Februar 2010

Mitte dieser Woche las ich bei MACNOTES.DE – mit Verweis auf MacTech –, dass Parallels Desktop bei der Virtualisierung von Microsoft Windows eine deutlich bessere Leistung zeige als VMware Fusion. In der Folge probierte ich Parallels Desktop wieder einmal aus und konnte die deutlich bessere Leistung erfolgreich verifizieren. Schade, dass Parallels Desktop zur Zeit nirgendwo mit substanziellem Rabatt verkauft wird! ;)

Nachfolgend zwei Kleinigkeiten, die mir beim Ausprobieren aufgefallen sind …

… obiger Screenshot erscheint beim Start von Parallels Desktop und zeigt, dass die Virtualisierung von Microsoft Windows im Zentrum steht. Das Virtualisieren von anderen Systemen habe ich bislang nicht ausprobiert, aber zumindest früher war es jeweils so, dass VMware Fusion oder VirtualBox für Linux- und Unix-Systeme besser geeignet waren. Für die meisten Mac-Benutzer dürfte aber tatsächlich die Virtualisierung von Microsoft Windows im Vordergrund stehen.

Daneben fiel mir auf, dass Schutz gegen Schadsoftware inzwischen auch bei Parallels Desktop standardmässig enthalten ist – das entsprechende Paket nennt sich «Parallels Internet Security» und stammt von Kaspersky, das heisst es handelt sich letztlich um eine einjährige Lizenz für «Kaspersky Internet Security».

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17 Kommentare

  1. Kann ja sein, dass P*rallels mit W*ndows schneller ist. Wenn ich aber Linuxe oder andere damit nutze, bin ich regelmäßig bestraft. Das kann VMWare klar besser. Wenn das System nicht installierbar oder nutzbar ist, hilft Geschwindigkeit auch nicht. Und langsam ist VMWare nicht.

  2. Nachdem ich das update auf Version 5 gemacht hab, ging das XP nicht mehr. Blieb beim Starten einfach schwarz und im abgesicherten Modus kam ein Bluescreen.
    Ist wohl ein bekannter Fehler. Die Lösung: man muss auf 1 CPU umstellen. Parallels Tools installiert dann automatisch das Update. Danach kann man wieder auf 2 CPUs gehen.

    Generell finde ich Parallels für Windows hervorragend. Wirklich erstaunlich, wie das integriert wird. Besonders gefällt mir auch, dass man die Knöpchen am Fenster mit dem mac-style-skin von rechts auf links umstellen kann. Ist sonst viel zu verwirrend.

    • Wie sieht es eigentlich mit Macken aus?

      Im Rahmen meiner Nutzung konnte ich kaum Macken feststellen. Bisherige MacMacken-Blogeinträge zu Parallels Desktop und VMware Fusion sind unter den beiden nachfolgenden URLs zu finden (häufig mit Überschneidungen):

      http://macmacken.com/tag/parallels-desktop/
      http://macmacken.com/tag/vmware-fusion/

      Ars Technica hat Paralllels 5 und Fusion 3 bei ihrer Veröffentlichung getestet und ist zum Schluss gekommen, dass Fusion zwar langsamer ist, dafür aber wesentlich stabiler läuft.

      Wurde da bei Parallels mittlerweile nachgebessert?

      Merci für den Hinweis auf die Tests bei «Ars Technica». Im Rahmen meiner bescheidenen Nutzung laufen sowohl Parallels Desktop 5 als auch VMware Fusion 3 stabil.

  3. Selbst habe ich nur mit VMWare ein paar wenige Erfahrungen, da ich aus der Linux-Welt kommt nutze ich dort Virtualbox, seit es das als kostenlose Version gibt. Ihr schreibt hier häufig davon, dass Parallels und VMware schneller sei. Sind das denn spürbare Differenzen oder eher akademisch angehauchte, durch Benchmarks untermauerte Beweise?

    Virtualbox bootet bei mir (frühes 2009 MacBook 13″ mit 2GB) überaus flink und ist das virtuelle OS da, arbeitet es quasi ohne spürbare Zeiteinbusse für mich. Kein Stress jetzt, sondern ehrliches Interesse.

    OT: Das man bei Parallels quasi zwangsweise ein Kaspersky mit aufgedrückt bekommt, wäre allein schon ein Ausschlusskriterium für mich.

    • > OT: Das man bei Parallels quasi zwangsweise ein Kaspersky mit aufgedrückt bekommt, wäre allein schon ein Ausschlusskriterium für mich.

      Ich habe Parallels 5 ohne Kaspersky im Einsatz. Kann mich nicht mehr direkt an die Installation erinnern, vermute aber, dass ich die Kaspersky Installation dann wohl abgelehnt habe.

      • Die Installation ist freiwillig – zumindest bei mir wurde Kaspersky Internet Security zur freiwilligen Installation angeboten und vor der Installation erfolgte ein entsprechender Download.

        (Lästig fand ich hingegen, dass Parallels Desktop standardmässig zur Teilnahme an einem «Customer Satisfaction Program» einlädt, aber solche Dinge sind für das Zielpublikum von Parallels Desktop vermutlich normal …)

    • Ich habe mich nicht wegen der Leistung gegen VirtualBox sondern wegen dem Eyecandy und der grösseren Benutzerfreundlichkeit für VMWare entschieden.

      Ich weiss nicht, wie es bei Parallels ist aber bei VMWare wird einem ein Antivirenprogramm von McAfee angeboten, man braucht es zu installieren (wenn man es nicht will, braucht man es nicht mal herunterladen). Ich nutze auf meiner Windows-Installation Microsoft Security Essentials, hat eine sehr aufgeräumte Benutzeroberfläche und nervt nicht ständig.

    • Spontan fällt mir kein Vergleich von Parallels Desktop, VMware Fusion und VirtualBox ein – üblicherweise werden nur die ersten beiden verglichen.

      Ich verwende VirtualBox nicht, nachdem ich vor einiger Zeit Probleme mit Microsoft Windows XP hatte:

      http://macmacken.com/2009/11/12/microsoft-windows-xp-aerger-mit-virtualbox/

      OT: Das man bei Parallels quasi zwangsweise ein Kaspersky mit aufgedrückt bekommt, wäre allein schon ein Ausschlusskriterium für mich.

      Die Installation ist freiwillig, aber die einjährige Lizenz, die im Preis inbegriffen ist, muss natürlich indirekt bezahlt werden.

      Was stört Dich an Kaspersky Internet Security? Ich mag solche Anwendungen auch nicht, bin aber immer neugierig auf andere Meinungen … :)

      • @MackMacken
        Kaspersky wie auch die anderen Platzhirsche leiden massiv an Featuritis und verkennen IMHO immer mehr ihre eigentliche selbst gestellte Aufgabe. Es wird immer präventiver und massiver ins System eingegriffen und alles mögliche getan, nur um dem Nutzer das gutes Gefühl der Sicherheit zu geben. Doch letztlich verunmündigen die Nutzer immer mehr. Leider erlebe ich es im Kundendienst eines kleinen Softwareunternehmens jeden Tag immer wieder aufs Neue und es wird immer schlimmer.

        Die heutigen AV-Universallösungen vernichten ein wesentlichen Anteil der Performance eines aktuellen Systems, zudem unterbinden sie leider häufig völlig unnötig ganz harmlose Prozesse oder verunsichern den Nutzer mit blödsinnigen Falschmeldungen. Insofern möchte ich gar nicht wissen, was Kaspersky und Konsorten auf einer virtuellen Situation anrichten können.

        Meine virtuellen XP Maschinen nutze ich durchaus produktiv, jedoch surfe ich nicht im Netz damit. Es ist eine kostenlose AV-Lösung installiert, die jedoch nur bei Bedarf (z.B. Dateimport) angeschaltet wird.

        Man kann trefflich drüber streiten und debattieren, ich mag hier keine Grundsatzdiskussion antreten. Das ist meine persönliche Meinung. Ende.

  4. Hallo und Danke für die Erwähnung, das Kasperski nun bei Parallels eingebunden ist (evtl. auch abwählbar…). Für mich ein Grund auf Parallels erstmal zu verzichten, denn Kaspersky ist erfahrungsgebunden der letzte mist.

    Ich wollte nur nur erwähnen, das ich seit ca. 1 Jahr Erfahrungen mit Parallels 4.x sammeln durfte. Auf einem MBP.
    Wie schon erwähnt, ist es super integriert und läuft auch sehr stabil.
    Zeitgleich benutze ich auch VMWare Fusion 3.x., wobei ich das Parallels Image konvertiert habe, seit geraumer Zeit.

    Das einzig wirklich markante, was mir aufgefallen ist, ist, das Fusion extrem mehr RAM frisst, wenn die VM angeschaltet ist. Ich habe zeitweise nur 26MB RAM frei und alle Maschninen swappen wie Sau. Manchmal muss der Stecker gezogen werden, weil garnix mehr geht.
    Bei Parallels ist mir das -wirklich- nie passiert. Immer genügend RAM für andere Host Anwendungen.
    Und das, obwohl mein MBP nur 3GB RAM kann/hat und die VMs mit nur 1GB ausgestattet sind.

    Ansonsten haben beide dieselben Krankheiten, das Tastenkürzel einfach nicht immer vom Host zur VM oder umgekehrt übertragen werden. Manchmal ja, manchmal nein.

    Fusion vergisst die Zwischenablage gerne, wenn man die VM nicht ausschaltet, sondern in den Standby schickt.

    Alles im allen: besser, als nen WinPC rumstehen zu haben :-)

  5. Hi!
    Habe mir das neue Update gegönnt. Das Ding ist seitdem leider nur, dass auch, wenn ich parallel nicht laufen hab, mein macki langsamer geworden ist… Merkt man vorallem an itunes und iphoto…
    Hab nicht so den megaplan, wollte euch daher mal nach eurer meinung fragen!!!
    Danke schon mal :D

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