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MacBook Pro-Batterie auf dem Sterbebett

von M. Steiger | 03. April 2008

Wie lange hält eine MacBook Pro-Batterie normalerweise? Im Fall eines 15 Monate alten MacBooks Pro, den ich unter anderem verwende, war ich bis vor zwei Wochen noch halbwegs zufrieden mit der Akku-Leistung. In der zweiten März-Hälfte 2008 verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Batterie von einem Tag auf den anderen deutlich, wie nachfolgender Screenshot aus coconutBattery zeigt …

… leider sah Apple trotz AppleCare keinen Grund, die Batterie zu ersetzen – am Telefon wurde mir empfohlen, einen neuen Akku zu kaufen, meiner würde wohl nicht mehr lange durchhalten. Immerhin kann man bei einem Macbook Pro den Akku selbst wechseln! ;)

(Die Angaben von coconutBattery bezüglich «Age of your Mac» stimmen übrigens natürlich nicht …)

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85 Kommentare

  1. Ähnliche Werte zeigt der Akku meines PB G4, allerdings nach 40 Monaten (Ladezyklen 138). Interessant ist, dass die Werte des Akkus auch nach ca 1,5 Jahren “zusammengebrochen” sind. Seitdem sind sie allerdings stabil. Ok, meist ist das Teil am Netzteil angeschlossen…

  2. Empfehlenswert ist eine Akkupflege durchzuführen.
    Mit dem MBP arbeiten bis die erste Warnung kommt.
    Weiterarbeiten bis er in den Sleepmodus geht.
    Gerät länger als 5 Stunden aus lassen.
    Dann mit gestecktem Netzeil arbeiten bis der Akku wieder voll ist und das dann > 2 Stunden machen.
    Danach sollte der Akku wieder “erfrischt” sein. Steht so bei Apple auf der Supportseite und hat zumindestens bei mir geholfen.
    Kann noch nix über die Langzeitwirkung sagen, war erst letzte Woche. Mein Mac ist auch 1,5 Jahre alt und zeigte die gleichen Symptome.

  3. Auch der Akku meines PowerBook zeigte nach 30 Monaten noch eine Restgesundheit von ca. 88 % an. Bis dahin getätigte Ladezyklen: ca. 75. Der Einbruch kam aber auch hier spontan. Aber davon mal abgesehen: 57 % sollte doch kein Wert sein, der darauf hinweist, dass der Akku “nicht mehr lange durchhalten” wird, oder? Bei Werten um die 20 % würde ich mir vielleicht Sorgen machen…

  4. Danach sollte der Akku wieder “erfrischt” sein. Steht so bei Apple auf der Supportseite und hat zumindestens bei mir geholfen.

    Leider brachte die von Apple empfohlene «Akkupflege» keinen Erfolg; vermutlich sind schlicht einige Zellen im Akku defekt, allenfalls als Folge der Hitzeentwicklung im MacBook Pro.

  5. Kein Wunder, laut Printscreen ist dein MB 24449 Monate alt :-)

    Nein ernsthaft: Man sollte z.B. nie das Notebook längere Zeit (z.B. über die Nacht) am Steckernetzteil laufen lassen, hab ich mal als Tipp gehört :)

  6. Hmm… ich hatte das Glück, dass mein Akku nach knapp über einem Jahr (also nach Garantie) _richtig_ kaputt gegangen ist. Hat auch falsche Ladestände gemeldet (bin so 50% und dann *zack* – aus).

    Gravis hat mir den binnen 3 Tagen getauscht. 1.5 Jahre altes MBP, 0.5 Jahre alter akku, glücklicher Heiko :)

  7. Der Akku meines Macbook Pro (Feb. 2007) hat auch vor etwa einem Monat plötzlich einige Lebenspunkte eingebüßt — ich verdächtige ein bisschen eines der Updates in der letzten Zeit, bei denen (dunkledunkle Erinnerung) auch ein Batterieupdate dabei war…

  8. Mir gehts mit meinem MBP Akku von April 2007 aber auch so, wenn nicht sogar schlimmer. Anfang des Jahres hat sich von Weihnachten auf Sylvester mein Akku Zustand von 80% auf 50% reduziert, danach habe ich mir einen neuen Akku auf Garantie bei Apple an der Hotline geben lassen. Der Akku hatte etwa 130 Ladezyklen hinter sich.

    Der aktuelle austausch Akku hat 63 Zyklen und baut auch schon (nach nur 3 Monaten) ab auf etwa 80 bis 96%, je nach Laune. Da meine Garantie aber jetzt bald ausläuft, versuche ich noch einen Akku zu bekommen auf Garantie. Die restlichen 60 Zyklen bis zum nächsten erwarteten Akku ausfall sammel ich ziemlich schnell.

    Und wie der Zufall will ist vorgestern beim MB meines Kumpels auch der Akku über Nacht von 100% auf 0% abgefallen und lies sich noch nicht einmal mehr Laden: Er hatte übrigens auch 130 Zyklen und bekommt auch einen neuen Akku.

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Akkus aus der Bauzeit März/April 2007 eine Fehlproduktion sind. Interessanterweise sind auf der Batterycheck Seite keine MB C2D Akkus verzeichnet, aber dafür umso mehr MBP Akkus…

    Bin jedenfalls ziemlich entnervt durch diese Akku Patzer.

  9. @MacMacken:

    schau doch mal, ob das austauschprogramm noch gilt. soweit ich mich errinnere, galt das damals auch für macbooks (pros) die älter waren, als 1 jahr.

  10. schau doch mal, ob das austauschprogramm noch gilt. soweit ich mich errinnere, galt das damals auch für macbooks (pros) die älter waren, als 1 jahr.

    Leider fällt mein Akku nicht unter das offizielle Austauschprogramm. Ich war heute aber beim Apple-Fachhändler in Zürich und dort meinte man, ich sollte es über sie nochmals versuchen … mal sehen!

  11. Also ich habe mittlerweile einen neuen Akku bei Apple auf Garantie bekommen. Der hat jetzt auch wieder die volle Leistungsfähigkeit und zeigt mir schön seine 5500mAh wieder an, mal hoffen, das der Akku jetzt länger hält :)

    Übrigens in dem kleinen Heftchen von Apple stand noch drin, dass auf dieses Austauschteil 90 Tage Garantie sind, vielleicht kann man ja damit noch was schaffen umzutauschen?

  12. Pingback: Designblock | Eixi » Blog Archive » Apples Problemchen mit dem Akku

  13. Mein Akku hat nach 230 Ladezyklen und 16 Monaten Alter inzwischen ein Ladekapazität von ca. 45 %.

    Die Mitarbeiter sämtlicher Apple Läden sind unkooperativ und weisen darauf hin, dass es nunmal so sei und Batterien ein Verschleißteil. Ein Anruf bei Applecare reichte aus, um einen Austauschakku zu erhalten.

    Mal im Ernst, es ist normal und zu erwarten, dass Akkuleistungen zurückgehen. Meine Leistung ließ jedoch nach 12 Monaten rapide von ca. 85% auf 45% nach. Dort MUSS Apple ansetzen und notfalls den Hersteller wechseln…

    Sonst alles bene, bis auf die auch schonmal ausgetauschte Festplatte…aber wer kennt das nicht und was wäre ich ohne meinen MAC…unglücklicher PC-Nutzer inkl. sämtlicher Viren und Trojaner dieser Welt…

  14. Mein Macbook Pro hielt ca 1,5 Jahre mit der ersten Battery durch. Dann hatte das ding noch so 5min durchgehalten.
    Natürlich hab ich von Apple Care nichts mehr bekommen, denn die Garantie war ja schon ein paar Monate abgelaufen. Bin super sauer auf Apple und werd mir sicher nie wieder ein Book bei Apple kaufen. Sau teuer und sehr schlechter Service.
    Denke dass die Hitze im Mbp dem Akku ordentlich zusetzt und der damit super stark an Lebenszeit verliehrt. Eine beschissene Ingenieursleistung muss ich sagen. Würds nie wieder kaufen!

  15. Mein MacBook Pro hält auf Batterie noch ungefähr 1,5 bis 2 Stunden durch, offiziell ist die Health auf 50%. Mobil kann man es damit nicht mehr gut verwenden.

    Hattest Du 3 Jahre AppleCare oder nur ein Jahr?

  16. Also meine Batterie ist jetzt bei 90% und hält sich eigentlich ganz gut soweit. Ich hab aufgehört, auf das iStat Plugin dauernd zu gucken, es macht einen ja eh nur verrückt und aussagekräftig ist der Wert dann auch nicht.

    Das Batterien Verschleißteile sind, damit hat Apple schon recht. Manche verhunzen ihren Akku auch sehr schnell, manche pflegen ihn bis zum geht nicht mehr.

    Letzten Endes finde ich aber auch, dass der Akku des MBP einem Konstruktionsfehler unterliegt, nämlich der enormen Hitze, die das Gerät im Betrieb bzw. beim Laden erzeugt. Und Temperaturen ab 60 Grad Celsius sind einfach Tot für jeden Akku, egal welche Bauart.

    Aber soweit ich weiß sind Akkus auch bei anderen Herstellern von der erweiterten Garantie ausgeschlossen.

  17. Der Akku meines MBP hatte nach 17 Monaten und 49 Ladezyklen gerade noch 26% seiner Kapazität. Mein Apple-Händler fand das zwar auch nicht normal, doch Garantie erschöpft = nichts zu machen. Er riet mir, es direkt bei Apple-Care zu versuchen. Nach einem Telefonat von 45 Minuten erreichte ich dort immerhin eine Gutschrift von SFR 45.- beim Kauf eines neuen Akkus (SFR 199.-) im online shop. Allerdings liess sich diese Gutschrift weder online noch per Telefon einlösen, ich erhielt nur die telefonische Zusicherung, der Betrag werde nach dem Kauf meinem Konto wieder gutgeschrieben….
    Nach meinem Geschmack stimmen hier Preis/Leistung und Service überhaupt nicht. Ich werde wohl nie ein überzeugter Macianer!

  18. @Globus: Hast du dein MBP dauerhaft am Strom gehabt oder wie hast du die 49 Ladezyklen hinbekommen in 17 Monaten? Das ist ja Wahnsinn oO :) Ich bin jetzt nach gut einem halben Jahr bei 110 Ladezyklen und 85-89% angekommen. Mit dem jetzigen Akku bin ich eigentlich sehr zufrieden. Allerdings ist das mit der Gutschrift wirklich ärgerlich, aber wie immer bei Apple, alles auf Kulanz ausserhalb der Garantie.

  19. moin,

    mit interesse habe ich den Beitrag und die Diskussion hier gelesen.
    Ich muss sagen, dass ich im Bezug auf Notebook Akkus auch nur ein Laie bin.

    Ich habe im Zusammenhang mit Modellbau sehr viel mit Akkus zu tun und habe mich daher sehr umfangreich mit den Unterschieden der verschiedenen Akkutypen beschäftigt.

    In den meisten MacBook Pro müsten Lithium Ionen Akkus verbaut sein.
    Lithium Polymer werden glaube ich auch verbaut. Diese sind vom chemischen Aufbau her sehr ähnlich nur das feste Polymere verwendet werden.

    Diese Akkus altern sobald sie gefertigt sind. Da kann man nichts machen.

    Der Prozess der Alterung lässt sich etwas beschleunigen oder etwas verlangsamen.

    Am längsten halten Li-ion Akkus wenn sie permanent geladen sind und quasi gar nicht entladen (ich weiß, dass ist nicht der sinn eines Laptops).

    Diese Betriebsart nennt sich “flaches zyklen”

    Die ideale Kapazität und geringste chemische Reaktion (im Bezug auf die Alterung) hat man wenn man dafür sorgt, dass der Akku möglichst kühl beim Betrieb ist. D.h so 18-25 Grad. Raumtemperatur halt.

    Dann hält so ein Akku theoretisch 500 Ladezyklen bei 50% Kapazitätseinbußen. Allerdings werden die Akkus idR. wärmer als 25 Grad.

    Früher gabs so Schlaumeier die haben den Akku aus dem Notebook genommen etc.
    Macht auch Sinn – aber nur bei NiMh Akkus.

    Li-Ion Akkus lassen sich im Besten bei 10-15 Grad und 2/3 eingeladener Kapaizät lagern. Also in diesem Zustand ist die Alterung am geringsten.

    Und auch nur bei NiMh macht es Sinn den Akku mal vollständig zu entladen. NiMh Akkus haben zwar im Gegensatz (zu den nicht mehr verfügbaren) NiCd Akkus keinen Memory Effekt jedoch einen Batterieträgheitseffekt der zu einem Abfall der Spannung führt.

    Dieser Effekt ist jedoch reversibel.

    Das mehrmalige vollständige Entladen eines MacBook / Pro Akkus kann zu einem drastischen Kapazitätseinbruch führen.

    Mein Akku hat 150 Zyklen durchlaufen und besitzt noch ca 85% der Kapazität.
    3 maliges vollständiges Entladen reduzierte die Kapaziätt sofort um ca 3%

    -
    Mein Fazit: Am besten selbst mal was über Li.Ion Akkus lesen. Das was man aus dem Bekanntenkreis so hört (Entladen – Aufladen – Akkus aus dem Gerät nehmen erstmal auf NiMh Akkus beziehen).

    Hinnehmen das ein Akku halt nur maximal 3 Jahre hält. Eher so 2 und gut is.

  20. @Christian Engelke: Vielen Dank für Deine umfassenden Erläuterungen!

    Zwei Anmerkungen:

    Die ideale Kapazität und geringste chemische Reaktion (im Bezug auf die Alterung) hat man wenn man dafür sorgt, dass der Akku möglichst kühl beim Betrieb ist. D.h so 18-25 Grad. Raumtemperatur halt.

    Dann hält so ein Akku theoretisch 500 Ladezyklen bei 50% Kapazitätseinbußen. Allerdings werden die Akkus idR. wärmer als 25 Grad.

    Genau, und zwar deutlich – jedenfalls bei jenen mobilen Macs, mit denen ich arbeite.

    Das mehrmalige vollständige Entladen eines MacBook / Pro Akkus kann zu einem drastischen Kapazitätseinbruch führen.

    Wieso empfiehlt Apple dieses Vorgehen dennoch zur regelmässigen Akku-«Pflege»?

  21. Laut meiner IBM-Doku (von meinem Thinkpad) sollte man das gelegentlich machen, um der Akku-Elektronik die Gelegenheit zu geben, die Gesamtkapazität des Akkus auszumessen.
    “Gelegentlich” im Sinne von wenn man den Verdacht hat, die Restzeit bzw. Restkapazität wird nicht mehr richtig berechnet.

  22. also ich habe heute, nachdem mein MBP – akku nach 306 zyklen nur noch ca, 2500 mAh strom aufnimmt, mal bei apple angerufen. dort erklärte man mir auch daß ein akku mit mehr als 300 zyklen für sie als “fertig” gilt. allerdings tauschen sie mir den akku auf kulanzbasis um, dank APP. nochmal glück gehabt.

  23. http://www.admartinator.de/200…..re-teil-x/ funzt nicht mehr!

    «Ad» scheint leider nicht mehr zu bloggen und seine Inhalte vom Netz zu nehmen&nbsp,– entsprechend habe ich seinen Blog schon vor ein, zwei Wochen aus den «Weblinks» in der MacMacken-Seitenleiste gestrichen.

    Ich verstehe, dass man nicht mehr bloggen möchte, aber deswegen gleich verbrannte Blogerde hinterlassen? :roll:

  24. Fies! Wenn man schon seine Seiten löscht, dann bitte mit Error 404! Ich dachte, Martin Sauer sei aus der IT-Branche, der müsste das eigentlich wissen!

  25. “Hmm… ich hatte das Glück, dass mein Akku nach knapp über einem Jahr (also nach Garantie) _richtig_ kaputt gegangen ist. Hat auch falsche Ladestände gemeldet (bin so 50% und dann *zack* – aus).”

    i.d.R. behebt ein SMC-Start eine Diskrepanz zwischen angezeigtem Ladestand und tatsächlicher Akkulaufzeit – das sich der SMC “verschluckt” und falsche Akkukapazitäten anzeigt kommt des öfteren vor (bei Geräten die viel und abwechselnd mit u. ohne Netzteil verwendet werden).

    Wenn also bei beisp. 34% angezeigter Akkukapazität der Rechner aus geht hat das nicht zwingend mit einem defekten Akku zu tun.

  26. auch ich habe eben mit apple telefoniert. weil mein mbp-akku nach 14 monaten und 57 zyklen gerade mal noch 26% health bringt. ergebnis nach 30 minuten, gespräch mit der vorgesetzten und (als antwort auf deren nachfrage, ob ich denn noch weitere apple-geräte verwenden würde) dem dezenten hinweis, dass ich auch noch einen mac mini und ein airport express besitze, meinen eltern einen eMac gekauft habe, meiner freundin einen iMac, etc. … wo war ich … ach ja: im ergebnis gibt es einen neuen akku. kostenlos. auf kulanz. find ich in ordnung so.

  27. Hm allerdings wäre das ein ziemlich komisches System, wenn manche Geräte bevorzugt werden würden und manche nicht.

    Übrigens mein Akku macht auch schon wieder langsam schlapp. 147 Zyklen mit 85% Health.

    Ich geb mir Mühe weniger vollständige Entladungen zu machen, allerdings will ich als Notebook User auch die Möglichkeit haben, das mal voll auszukosten.

    Bin mal gespannt, wie der neue Akku im 17″ MBP läuft und ob die dazugehörende Ladeelektronik besser mit den Akkus umgeht, als im bisherigen Modell.

  28. mein Akku vom MBP 15 hatte nach zweieinhalb Jahren und über 300 Zyklen nur mehr knapp 3000 mAh mit der Folge unangemeldter und dramatischer Abstürze.
    Sowohl Apple’s Hotline als auch Store waren zu keiner Kulanz bereit, nur zu einem kleinen Nachlass, wenn man beim neuen Akku auf eine Garantie verzichtet.
    Beim Ladegerät (mit den nicht ausreichenden Tüllen gegen Durchscheuern) war man nach längerem Insistieren zu kostenlosem Ersatz bereit.
    Also beim Service noch viel room for improvement!

  29. mein Akku vom MBP 15 hatte nach zweieinhalb Jahren und über 300 Zyklen nur mehr knapp 3000 mAh mit der Folge unangemeldter und dramatischer Abstürze.

    3’000 mAh ist doch noch ganz ordentlich nach 2,5 Jahren und so vielen Zyklen, nicht?

  30. Ich setze noch einen drauf!

    Mein MBP hat nach einem 14-tägigen Urlaub 50% seiner Ladekapazität verloren. Also ohne das es zu heiß oder was weiß ich geworden ist. Also nur vom rumliegen und nichtstun. Dabei war es nicht am Netzteil angeschlossen.

    Neuste Erkenntnis meinerseits ist, das irgendeine Zelle nicht mehr will und mein MBP abrupt ausgehen läßt. Weiterhin fällt auf, wenn diese Zelle dann leer ist läuft der gute Akku wieder, komischerweise werden mir aber 10:00 Stunden Batterielaufzeit angezeigt.

    Nach 15 Min. rumsurfen geht der gute wieder aus! Das olle Appleakku ist also vom nixtun über den Jordan gegangen. Das nenne ich Qualitätsarbeit made in China!

    Nun noch eine letzte Frage an die Appleakkufangemende:

    Hat einer von euch das Akku schon mal mit anderen Verbrauchern entladen? Denn ich habe keine Lust das Ding nur rumliegen zu lassen und Monate zu warten bis die LED´s nicht mehr blinken?!?

  31. Das mit dem Liegenlassen kommt mir bekannt vor… Mein MBP-Akku (300 Ladezyklen) hatte den gleichen Effekt. War 2 Monate ohne das gute Stück im Urlaub. Dannach hatte ich nur noch 2200 mAh und max. 1,5 Std max. Laufleistung. Komischerweise schien ich im Laufe der Wochen danach der Akku wieder zu erholen. Nach etwa 4 Wochen hatte ich wieder 4400 mAh und gemessene 2,5 Stunden. Jetzt (nach 8 Wochen) geht`s wieder rapide abwärts. Der Aplle-Support war zwar freundlich, aber zu keiner Kulanz bereit…

  32. 15 Monate, 410 Zyklen, 46% health veranlassten mich, nach den Erfahrungen zu googeln,die andere mit Akkus für MBP machen. Was ich in diesem Thread las zeigt mir, dass ich nicht alleine bin mit dem Problem eines alternden Akkus.

    Mal sehen wie lange das Teil noch duchhält.

    Gibt es schon Langzeiterfahrungen mit den Akkus von fastmac.com ?

  33. Kann man einen Apple-Akku KAPUTT-SPAREN ?
    Ein kleiner ERFAHRUNGSBERICHT.

    Apple ist echt …………!

    Habe ein knapp 1,5 Jahre altes Macbook Pro 15″, das 09/2007 über 2000,-€ gekostet hat.

    Nach nunmehr erst 40 (!) Ladezyclen weist der Akku laut SystemProfiler folgende Daten auf:

    Volle Ladekapazität (in mAh): 2971
    Verbleibende Kapazität (in mAh): 2721
    Stromverbrauch (in mA): 1049
    Spannung (in mV): 12523
    Anzahl der Zyklen: 40

    Habe den Akku anfangs wie man das machen soll “kalibriert” und auch in der Folgezeit das Book bei Akkubetrieb meistens immer bis zum Standby laufen lassen, erst dann habe ich das Netzteil wieder angeschlossen.
    Die meiste Zeit war das Book am Netzteil angeschlossen, da es hauptsächlich als desktop-Ersatz dient und auch fast täglich so genutzt wurde.

    Im Januar diesen Jahres (2009) ging ich mit dem Macbook Pro zu einem Freund, um ihm mein Apple Notebook vorzuführen. Er ist Windows User und überlegte sich ebenfalls einen Mobil-Mac zuzulegen und wollte mal in Ruhe so eine Kiste und das BS begutachten… (Er bleibt jetzt lieber bei Windows)
    (Ich selbst komme ursprünglich vom Mac, bin aber aus diversen Gründen nach mehreren Mac-Jahren 1999 zu Windows geswitcht. Dieses Macbook Pro sollte ein evtl. Wiedereinstieg bei Apple werden)
    Nun ja, nach ca. 5-10 Minuten “Demo” (im Akkubetrieb) hat´s auf einmal “klick” gesagt und das Book ist ausgegangen. Nicht Standby, sondern einfach komplett aus! Und das bei voll geladenem Akku. Das Hochfahren und Anmelden klappte so gerade noch aber dann ging das Gerät sofort wieder komplett aus. Das war das erste mal, das mir so etwas im Akkubetrieb passierte.

    Da sich dieses Verhalten wieder “zu hause” reproduzieren ließ, rief ich Anfang Februar beim Apple-Support (0,14€/min) an.
    Der sehr freundliche und offenbar kompetente Mitarbeiter sagte mir, daß wir jetzt erst mal den PiRAM (?) auf 0 setzen müssten; was er dann mit mir simultan durchführte. Dann noch weitere wilde Tastenkombination beim Booten und ich fühlte mich wirklich gut aufgehoben. Zumal er mir sagte, daß ein solches Verhalten gerade bei einer so geringen Anzahl von Ladezyclen auf einen Defekt beim Akku hindeutet. Ich solle diese Tastenkombi beim Booten noch 2x wiederholen und jeweils den Akku ganz entleeren und wieder aufladen. Würde sich die AkkuLaufzeit und das Verhalten dann nicht geändert haben, solle der Akku zum Service zur genaueren Überprüfung gebracht werden. Apple würde bei einem tatsächlich defekten Akku dann wahrscheinlich aus Kulanz einen Austausch vornehmen, trotz des Alters von knapp 1,5 Jahren (Gesprächsdauer ca. 30 Min)

    Wie ihr ahnt hat sich nichts geändert – also ging der Akku zum nächsten Apple Service Provider, in diesem Fall ein Gravis Laden.
    Dort hatte ich mein Macbook Pro dabei und konnte die wahnwitzige Akkulaufzeit von ca. 5 Minuten demonstrieren. Die lagen vor Lachen fast auf dem Boden; haben also den Akku dabehalten und wollten, so er defekt sei, direkt einen Kulanzantrag bei Apple stellen. Schließlich sind ja schon knapp 17 Monate rum statt 12 Monate Garantie…

    Nach einer Woche erhielt ich vom Service Provider die Info, daß der Akku tatsächlich defekt ist, Apple aber einen Kulanzantrag auf einen Austausch-Akku abgelehnt habe. Das einzige was ich jetzt noch machen könne sei nochmal beim Service anrufen und dort meine “gesamte Geschichte” nocheinmal vortragen.

    Das erste, was ich jetzt dort von einem anderen Apple-Service-Menschen zu hören bekam war, daß die “PiRAM Nummer” überhaupt nichts mit dem Akku zu tun hat. Er könne da überhaupt nichts machen, da die 12 Monate Garantie ja schon längst abgelaufen sei. Und bei einer so geringen Anzahl von Ladezyklen in 17 Monaten hätte ich den Akku ja wohl kaputt-gespart.
    KAPUTT-GESPART- Das muß man sich mal im Gehörgang zergehen lassen!
    Er könne mich aber gerne mit seiner Vorgesetzten verbinden. Diese “bedauerte” aber auch nur mein Ungemach mit dem kaputten Akku und verwies mich ebenfalls auf die nur 12 monatige Garantie. Auf meine Nachfrage nach irgendeinem alten Akku, der wenigstens noch ne halbe Stunde mitmacht (natürlich für umsonst bzw. Porto), bot sie mir einen “refurbished” Akku für 90,-€ an…

    Soll ich das jetzt etwa nett finden? Oder gar großzügig?
    Da wird es in diesen Zeiten ja vielleicht die unterschiedlichsten Meinungen zu geben…
    Ich persönlich fühle mich in diesem GANZ SPEZIELLEN Fall als Kunde der für teuer Geld vermeindlich hochwertiges Equipment erworben hat vom Hersteller geradezu verapplet.
    Und von VERBRAUCH kann man hier ja wohl kaum sprechen, selbst wenn man einen Akku als einen “Verbrauchs-Material” bezeichnen will

    Es wird mir ja nun wohl nichts anderes übrig bleiben auf dieses “Angebot” einzugehen oder mir woanders einen noch funktionierenden zu besorgen. Oder das Book komplett wieder zu verscherbeln.

    In der zweiten Jahreshälfte steht bei uns noch die Anschaffung von zwei kompletten desktop-Arbeitsplätzen samt Peripherie an. Das Macbook Pro und die damit gemachten Erfahrungen sollten uns bei der Entscheidung behilflich sein, ob es Windows- oder Mac- basierte Systeme sein werden. Diese Entscheidung fällt nun leicht. Mit einer Firma, die sich bei vorliegender Sachlage (eigentlich eine Lappalie) so wenig kulant zeigt, möchte ich zukünftig nicht mehr spielen. Das ist einfach mangelhafte Hardware. Bei allen anderen mir bekannten Herstellern gibt es immer 24 Monate und nicht nur 12…
    Diese Firmenpolitik missfällt mir einfach. Es handelt sich hier ja schließlich nicht um ein Notebook von 500,-€ sondern das Teil hat über 2000,- gekostet. Und wenn der Akku einen nicht Anwender-verschuldeten Schaden hat, sollte der Hersteller sich hierbei mal nicht so anstellen.

    Aber ich vergaß ja: Der Akku ist ja auch nicht defekt und wurde ja auch nicht kaputt-verbraucht sondern:
    ICH habe den Akku kaputt-GESPART.

    Das habe ich nun wirklich nicht extra gemacht, wußte gar nicht das so etwas überhaupt geht; habe mich nur immer schön an die Herstelleranweisungen gehalten.
    Man lernt eben nie aus.

    Daher gebe ich meine gemachte Erfahrung mit meinem Akku und Apple gerne weiter….

  34. Er könne mich aber gerne mit seiner Vorgesetzten verbinden. Diese “bedauerte” aber auch nur mein Ungemach mit dem kaputten Akku und verwies mich ebenfalls auf die nur 12 monatige Garantie. Auf meine Nachfrage nach irgendeinem alten Akku, der wenigstens noch ne halbe Stunde mitmacht (natürlich für umsonst bzw. Porto), bot sie mir einen “refurbished” Akku für 90,-€ an…

    Soll ich das jetzt etwa nett finden? Oder gar großzügig?

    … eher frech – ein neuer Akku kostet in den USA umgerechnet rund 100 EUR.

  35. Ja, das finde ich auch nur noch frech!

    Es gibt SOLCHE und SOCHE Akkus:
    Ein Akku einer Kollegin z.B. (mackbook pro ist sogar 1/2 Jahr älter als meins, hat ca. 80 Ladezyklen, wurde NIE kalibriert oder “aufmerksam” behandelt) weist noch ca 5200 mAh auf – ist also vollkommen ok.

    Und meiner ist wohl einer von der SCHROTT-SORTE. Fällt aber TROTZDEM NICHT in irgendein Apple-Austausch- oder WAS-AUCH-IMMER-Programm. Kulanz ja auch nicht wie man oben nachlesen kann…

    Was ich aktuell bei Apple lesen konnte klingt für mich und meinen Akku nur noch nach Hohn:
    ——
    “Für eine typische Batterie sind etwa 200 – 300 Ladezyklen möglich, bevor ihre Kapazität auf etwa 80 % abfällt. Die Batterie ist dann zwar weiterhin funktionsfähig, doch ihre Leistung ist vermindert.”
    ——
    DAS schreibt Apple – MEIN persönliches WISSEN sagt etwas anderes:

    Ich STELLE FEST bei mir, daß schon NACH NUR 40 Ladezyklen die Kapazität auf 53 % ABGEFALLEN IST. Die Batterie ist schlicht NICHT MEHR FUNKTIONSFÄHIG, ja, die Leistung ist auch so vermindert, daß die Batterie KAPUTT ist.

    Und genau an diesem Punkt ist dann m.M. ein Hersteller gefragt, der unkompliziert ERSATZ für sein FEHLERHAFTES Produkt liefert. Garantie hin, Garantie her.
    Es muß ja schließlich kein NEUER Akku sein, aber einer der wenigstens noch in etwa so funktioniert, wie er nach den Ladezyklen/Alter und den EIGENEN ANGABEN nach funktionieren sollte.

    Apple aber schiebt hier den Fehler dem blöden Kunden zu, spricht von Anwendungsfehlern, von “KAPUTT-SPAREN” und stiehlt sich aus seiner “Verantwortung” für das eigene Produkt.

    Ich sag da nur noch:

    SHAME ON YOU, APPLE

    und der “Vorgesetzten” deren Namen ich beim Telefonat leider nicht richtig mitbekommen habe.

    Weiß hier eigentlich jemand von Apple eine (Post)Adresse in Deutschland, gibt es sowas wie einen Geschäftsführer Germany (Namen?) oder weiß jemand, wie ich an diese Info drankomme? – Selbst beim Apple-Service-Provider Gravis konnte mir das keiner sagen. (auch schon sehr interessant…)

    Sollte es wider Erwarten doch noch ein “update” seitens Apple geben, werde ich es hier kundtun.

  36. @ MacMacken: ist gebongt, ich tus auch nie wieda ;-)
    hab ich aber extra gemacht weil verschiedene tops und weil das ruhig MEHR mitbekommen sollen….
    Vielleicht komm ich ja in so ein Bier-Buch der Rekorde, als erster Macbook Pro user, der seinen Akku noch zu Lebzeiten totgespart hat…

  37. Ich habe den Fastmac Akku jetzt seit ungefähr einem Jahr
    mit 174 Ladezyklen und noch 5812mAh Kapazität.
    Anfänglich hatte er 5900. (Der Apple Originalakku 5500!!)
    Das läßt nun eine mäßige Prognose zu, ob der Akku
    im Gegensatz zum Apple Original Jahre halten wird.
    Aber immer hin war damals nach ähnlicher Zeit
    der Apple Akku schon ziemlich am Ende.
    Letztes Jahr, als der Dollar noch gut stand,
    war er inkl. Fracht und Zoll ca. 40 eur billiger,
    als das Original.
    Würde sich also jetzt wegen der besseren Qualität
    meiner Meinung nach immer noch lohnen.
    Viele Grüße.

  38. @Hannes:

    Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht!

    Ach so, ein schweizer Forum….
    ich weiß nicht, we sich das finanziell auf euch auswirkt….

    Beziehst Du Dich auf den Import aus den USA? Der wesentliche Unterschied dürfte darin liegen, dass die Mehrwertsteuer beim Import in die Schweiz (vorläufig noch) weniger hoch ausfällt.

  39. ich habe ein genau ein Jahr altes MBP seit einigen Wochen sinkt die Kapazität des Akkus täglich. Mittlerweile habe ich eine Akkulaufzeit von 5 Minuten ich war damit bei Gravis und sogar im Apple Store bei beiden Läden wurde mir gesagt das ich das MBP mal ne Woche dalassen soll, ich meinte das würde nicht gehen da ich dauernd beruflich unterwegs bin und mich schlecht mit meinem iMac in den Zug setzen könne. Frech war die Antwort des Mitarbeiters an der Genius Bar “wenn Sie den Rechner beruflich brauchen dann kaufen Sie sich halt ein Zweitgerät” das kann ja wohl überhaupt nicht angehen. Warum kann man nicht ein Ersatzteil bestellen und wenn das da ist mir eine kurze Mail schicken “Hallo der Akku ist da” und dann die Teile tauschen.

    Apple sollte schnellstens den Service verbessern, sonst stell ich meinen Laden komplett auf “ALDI PCs” um, zu den Preisen kann man sich dann tatsächlich auch ein Zweitgerät in die Ecke stellen.

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